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Ruf der Seele

Intro

Seit Jahrtausenden umschreiben Dichter,
Musiker und bildende Künstler
die tieferen Gründe des Seins,
erforschen die Geheimnisse des menschlichen Lebens,
tauchen ein in die unendliche Gestaltungsvielfalt der Natur.
Ihre Intuition spürt immer wieder
einen Roten Faden innerer Stimmigkeit,

der das Künstlerherz erwärmt,
den Kunstgenießenden anrührt,
den Geist inspiriert und
die Emotionen in Schwingung versetzt.

Sie singen Lieder über Gott und Teufel,
Geburt und Tod, Lust und Leid,
Liebe und Hass, Krieg und Frieden,
Anfang, Ende und Ewigkeit.
Werke wie Leuchttürme im Meer
alltäglicher Banalitäten.

Ich möchte heute ein Kaleidoskop
persönlicher Antworten vorstellen,
einen Zauberbaum mit bunten Perlen
aus Klang, Wort, Farbe und Form
ausbreiten.

Beginnen wir mit dem Gemütlich bei sich Sein,
dem Bei sich selbst zuhause Sein.

Meist bedarf es
eines Ausstiegs aus der gewohnten,
emsigen Beschäftigung,
einer Zeit des Innehaltens,
die den Raum zum unvermittelten Schauen öffnet.
Ist der innere Rhythmus erst einmal
in einem Zeitlupentempo angekommen,
kann das Bewusstsein in die Tiefe reisen,
sogar bis in das Reich des Unbewussten,
der Träume hinein.

Das Ich ergründet sich in all seinen Facetten.
Es löst Blockaden und lockert
den Kampf der Überlebensstrategien.
Genuss und Lebensfreude keimen auf,
Schwingungen des Herzens,
Lust aller Sinne,
jubelnde Resonanzen,
jubelnde Freude an der Fülle,
Dankbarkeit über die fließende
Verbindung zur Welt.

Da wird es selbstverständlich,
seine Stimme zu erheben gegen
Unrecht, Verbiegung und Gewalt.

Da wird es selbstverständlich
Begegnung zu suchen
und Nähe zu erlauben.
Da wird es selbstverständlich  zu musizieren und zu gestalten.

   Meer-2-web.jpg 

Michael Gerdes 2008  (Meer II, Arcryl auf Leinwand, 100 x 120 cm)

 
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